Schwarz und Weiß. Die Geschichte des Rekordmeisters THW Kiel

Werkstatt-Verlag
Hardcover / 448 Seiten
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-89533-619-5

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Vollständig ausgeleuchtet ist die Geschichte der Handballer des THW Kiel immer noch nicht. Ungeklärt bleibt, wer Mitte der 1920er Jahre diesen markanten schwarz-weiß-gestreiften „Zebra“-Dress erfand, der später berühmt wurde. Und wer in den frühen 1970er Jahren das „Stammblatt“ kreierte, das sich, eigentlich als Vereinfachung bei der Abwicklung der Dauerkartenverkäufe gedacht, im Laufe der Jahre als harte Währung für die THW-Fans entpuppte. Viele Dinge jedoch, die lange Zeit in den Archiven oder im Gedächtnis wichtiger THW-Figuren schlummerten, sind nun endlich in einem großartigen Werk versammelt.

Der Herausgeber Erik Eggers, ein gelernter Sporthistoriker und anerkannter Handballspezialist, sowie sieben weitere renommierte Autoren (darunter die Handball-Redakteure der Kieler Nachrichten, Reimer Plöhn und Wolf Paarmann) haben das 450-seitige Werk in neun große Abschnitte gegliedert. Darin wird die Erfolgsgeschichte des THW jeweils in gesellschaftliche und handballhistorische Entwicklungen eingebettet. Garniert sind alle Kapitel mit detaillierten Porträts wichtiger THW-Figuren und tollen Fotos.

Gewohnt gründlich hat der Sportjournalist und Autor Erik Eggers die Geschichte des THW Kiel zu Papier gebracht. Es ist seine Stärke als ausgebildeter Sporthistoriker, auch die bislang kaum bekannte Vergangenheit des Handballs und des THW auszuleuchten. Das war mühevolle Quellenarbeit. So aber erst versteht man, wie der THW zum erfolgreichsten deutschen Klub werden konnte. Zudem spickt Eggers die Historie des THW mit Porträts, Geschichten und Anekdoten. Lesenswert, nicht nur für THW-Fans.

FAZ

 

Auch die Handballbücher des Journalisten Erik Eggers zählen zu den anspruchsvollen Titeln im Programm, wobei ausgerechnet der kritische und sorgfältige Eggers erleben musste, wie es ist, wenn man von den Entwicklungen des modernen Sports überholt wird: Ende 2008 veröffentlichte er ein umfängliches Werk über den deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel mit dem Titel „Schwarz und Weiß”. Im Frühjahr 2009 entwickelte sich eine Manipulationsaffäre rund um den Klub, die bis heute nicht vollständig aufgeklärt ist; es sollen Schiedsrichter bestochen worden sein, unter anderem beim Champions-League-Sieg im Jahr 2007.

Süddeutsche Zeitung

 

Wussten Sie, dass ein Handball-„Profi“ des THW Kiel in den 70er Jahren noch mit einer Tagesgage von höchstens 10 DM zufrieden sein musste – oder dass der heutige Manager des erfolgreichsten deutschen Handballclubs, Uwe Schwenker, eigentlich Fußballer werden wollte und nur wegen einer Verletzung dazu überging, das Sportgerät zu werfen statt zu schießen? Dies und jede Menge mehr verrät Erik Eggers in seinem Buch „Schwarz und Weiß. Die Geschichte des Rekordmeisters THW Kiel“. Der Journalist gilt als Intimkenner der Handballszene. Er hat sich monatelang intensiv mit dem THW beschäftigt. Herausgekommen sind dabei 450 Seiten, auf denen alles offenbart wird, was es zum THW zu erzählen gibt.

Flensburger Tageblatt

 

Erik Eggers und seine Co-Autoren schildern in dieser reich bebilderten Chronik spannend die gesamte Handballgeschichte des Vereins: den Beginn mit Feldhandball und „Hasseer Wirbel“, den langen Anlauf bis zur ersten Meisterschaft 1948 und schließlich den grandiosen Aufstieg zum Rekordmeister und zur besten Klubmannschaft der Welt. Dabei steht nicht nur das Sportliche im Mittelpunkt. Es geht ebenso um die Finanzierung und Realisierung des ersten eigenen Sportplatzes, um die ehemals heiß diskutierte Frage Amateur- oder Profi-Sport, um Spielerrevolten und um verdeckte illegale Zahlungen an Trainer und Spieler. Die Autoren konnten sich dabei auf ein reichhaltiges THW-Archiv stützen und teils einmalige sporthistorische Belege anführen. In einzelnen Beiträgen werden zudem die wichtigsten Personen der Vereinsgeschichte ausführlich porträtiert: vom Kieler Handballpionier Fritz Westheider über das große Idol Hein Dahlinger bis hin zu den aktuellen Machern der Erfolgsgeschichte: Manager Uwe Schwenker und die Trainer Noka Serdarusic und Alfred Gislason. Und nicht zuletzt lebt dieses großartige Buch von den vielen, sporthistorisch teils einmaligen, tollen Fotos. Es ist zugleich eine Hommage an den Handballsport.

Kiel-Magazin.de