Fußball in Weimarer Republik

Agon-Verlag
Paperback / 200 Seiten
1. Auflage 2001
ISBN: 3-89784-174-6

31,10

Enthält 7% Mehrwertsteuer
Kostenloser Versand
Lieferzeit: ca. 3-6 Werktage

Als der Fußball seinen Siegeszug antrat

Ein hervorragender Überblick über die Grundsteinlegung der Erfolgsstory Fußball in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Organisation des Weimarer Fußballs. Eggers erläutert Organisation und Finanzierung ebenso wie die soziologischen Zusammenhänge des Fußballs zur Weimarer Zeit und beschreibt den zeitgenössischen Geist des Aufschwungs zu einem populären Massenphänomen. Fußball als Gegensatz zum deutschen Turnen, als Arbeiter-und Armensport und Fußball als Front- und Volkssport lauten weitere Themen, die die Rolle des Fußballs deutlich machen. Illustriert wird das in angenehmer Sprache geschriebene Buch von zahlreichen historischen Fotos und Dokumenten. Ein wichtiges Buch über einen bedeutenden Teil deutscher (Sport-)Geschichte.

Rezensionen „Fußball in Weimarer Republik“

Der Autor schafft es nicht nur, das Massenphänomen Fußball in den 20ern aufleben zu lassen. Er zieht auch kunstvoll die Parallele zur Gegenwart und verliert im Trubel der vielen Anekdoten nicht den Überblick. „Fußball in der Weimarer Republik” ist ein Buch für alle, die mit Fußball mehr verbinden als nur ein Spiel.

Taz

 

Er beschreibt Fußball als wichtiges Vehikel der deutschen Außenpolitik, rekonstruiert anhand der Geschichte dieses Sports wichtige Phasen der hiesigen Militärhistorle und analysiert zuletzt die Anfänge jener Entwicklung, für die sehr viel später das Schlagwort Kommerzialisierung erfunden werden sollte. Als wichtige Quellen erweisen sich dabei die Jahrgänge des 1911 gegründeten Fachblatts Fußball. Der Deutsche Fußball-Bund DFB), seit jeher nicht an einer kritischen Aufarbeitung einer Vergangenheit interessiert, verwehrte dem Autor den Zugang zum Verbandsarchiv. (…) Eggers hat viel und bemerkenswertes Material zusammen.

Financial Times Deutschland

 

 

Erik Eggers zeigt in „Fußball in der Weimarer Republik” deutlich, wie dabei auch Geld ein Faktor wurde und zu einem viel diskutierten Problem. Neben den sprunghaft steigenden Zuschauerzahlen und damit verbundenen Einnahmen wurde mit dem Fußball und seinen Protagonisten bald schon für Zigaretten, Cola oder Bälle geworben. Die Vereinskneipen wurden für Brauereien zu einem wichtigen Absatzmarkt, am Bau des Stadions in Wuppertal war die Wicküler-Küpper-Brauerei sogar direkt beteiligt. (…) Lesenswertes Buch.

Süddeutsche Zeitung

 

 

Historiker haben sich dem Thema Fußball erst neuerdings angenähert, insofern stellt Erik Eggers‘ Buch „Fußball in der Weimarer Republik“ eine Pionierarbeit dar. Die sehr detailreiche, teils überraschende Ergebnisse präsentierende Arbeit basiert auf einer Studie an der Universität Köln und schildert das Entstehen „einer Unterhaltungsindustrie, die Sensationen und Rekorde produzierte und dem breiten Publikum (Ersatz-)Helden bescherte“.

FAZ